
Schadensbegrenzung in Silverstone Da hatte sich Claudia Hürtgen (Aachen) am zweiten Rennwochenende der FIA GT3 EM in Silverstone (Großbritannien) doch ein bisschen mehr ausgerechnet. Nach einer tollen Aufholjagd konnte sie sich im ersten Rennen über Rang sieben freuen, war man hier doch vom 14. Platz aus gestartet. Über die Distanz nutzte das Need for Speed by Schubert Motorsportteam die Stärke der Dunlop-Pneus aus und erzielte so noch ein versöhnliches Resultat, war man doch immer mit der Spitzengruppe unterwegs. Im zweiten Rennen, welches Claudia Hürtgen als Startfahrerin im BMW Z4 GT3 vom zehnten Startplatz aus aufnahm, querte Teampartner Csaba Walter (Ungarn) als Neunter die Ziellinie.
Leider wurde das Team dann nachträglich disqualifiziert. „Zum Rennen kann ich eigentlich nur so viel sagen: Ich hatte einen guten Start, bin sofort von Platz zehn auf Rang acht vorgerückt.
Nach der Safety-Car-Phase habe ich gegen einen Ferrari gekämpft. Als mich dieser außen überholen wollte, hat er die Kontrolle verloren, sich gedreht und ist dann gegen mein Vorderrad geknallt. Die Rennleitung hat den Vorfall leider anders gesehen, aber mit dieser Entscheidung müssen wir jetzt einfach leben.“ Mit nunmehr 36 Punkten und Rang fünf in der Gesamtwertung ist auch noch alles offen. Nun heißt es Kräfte bündeln für den Langstreckenklassiker in der Eifel. Im Rahmen des Int. ADAC 24h Rennens startet Claudia Hürtgen ebenfalls im BMW Z4 GT3 mit dem Anspruch, vorne mitmischen zu können. Das nächste Rennwochenende zur FIA GT3 EM startet dann am 02. und 03. Juli im spanischen Navarra.
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