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16.10.2011-FIA GT3

Enttäuschung in den Dünen

Claudia Hürtgen FIA GT3 _ ZandvoortEnttäuschung in den Dünen Das letzte Rennwochenende der Saison der FIA GT3-Europameisterschaft endete für Claudia Hürtgen enttäuschend. Nach einem unglücklichem Qualifying, man erwischte einfach keine optimalen Runden, startete Claudia mit Teampartner Csaba Walter (Ungarn) nur von Platz 18 bzw. 16. Nach einer tollen Aufholjagd vom Startfahrer Csaba Walter (HU), übergab dieser im ersten Rennen am Samstag das Steuer an Claudia Hürtgen. Diese versuchte noch mal alles, um weitere wichtige Zähler in der Gesamtwertung für das Team Need for Speed by Schubert Motorsport zu holen.

Letztendlich kam man nach einer Stunde Renndistanz auf dem 12. Platz ins Ziel. Ein Platz vor den Teamkollegen Edward Sandström (SE) und Abdulaziz Al Faisal (SA). Da dieses Ergebnis keine Punkte einbrachte, war die Entscheidung in der Teamwertung der FIA GT3 EM vor dem abschließenden Rennen weiter offen. Bei schönstem Herbstwetter traten die Teams in den Dünen am Nordseestrand dann am Sonntagmittag zu ihrem letzten Rennen an, welches die Entscheidung bringen sollte. Need for Sped by Schubert Motorsport – vom Beginn der Saison führend – ging als Leader an den Start, gefolgt von ihren BMW Markenkollegen Faster Racing by DB Motorsport und Heico Motorsport. Auf dem 4,30 km langen Kurs konnte sich Claudia Hürtgen nach vorne kämpfen und und mit Rang 10 noch einen Top 10 Platz erzielen. Somit leider nur 1 Punkt für das Team, da Edward Sandström/Abdulaziz Al Faisal leider nicht über einen 13. Platz hinauskamen. Der Titel ging aufgrund der Plätze zwei und sechs an Heico Motorsport, die mit zwei Mercedes SLS AMG GT3 in dieser Saison an den Start gingen. Die Fahrerwertung ging an die Italiener Francesco Castellacci und Frederic Leo (Ferrari 458 Italia). Claudia Hürtgen/Csaba Walter belegten hier in der Endabrechnung den elften Rang. Claudia Hürtgen: „Den Titel dann so zu verpassen, ist sehr enttäuschend für uns alle. Wir haben als Team von Anfang an in dieser Saison die Meisterschaft angeführt. Nach den Erfolgen bei den 24h Rennen können wir aber insgesamt mit der Saison zufrieden sein.“

 

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